Die wohltuende Wirkung einer Massage auf den Organismus ist allgemein bekannt. In Form einer manuellen Therapie wirkt die Massage auf Haut, Bindegewebe und Muskulatur und hat zudem eine positive Wirkung auf die Psyche. Einige der wichtigsten Wirkungen sind:
Massage Wirkungen
- Steigerung der Durchblutung
- Senkung des Blutdrucks
- Entspannung der Muskulatur
- Psychische Entspannung
- Reduktion von Stresshormonen
- Anregung des Zellstoffwechsels im Gewebe
- Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
- Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
- Schmerzlinderung
Demnach ist eine Massage insbesondere bei Verspannungen, Verhärtungen oder Wirbelsäule-Syndromen hilfreich. Aber auch posttraumatische Störungen können behandelt werden.
Doch Massage ist nicht gleich Massage. An unterschiedlichen Orten der Welt haben sich im Laufe der Zeit diverse Arten von Massagen entwickelt. Die bekannteste Massageform ist die so genannte Schwedische (oder auch Klassische) Massage. Generell unterscheidet man drei Arten von Massagen:
Massage Arten
- Massagen mit direkter Wirkung,
- Massagen mit reflektorischer Wirkung und
- erotische Massagen
Zur ersten Gruppe gehört neben der Schwedischen Massage beispielsweise auch die Ayurveda-Massage, die Bürstenmassage, die Sportmassage oder die Lymphdrainage. Zu den Massagen mit reflektorischer Wirkung zählen unter anderem Akupressur, Reflexzonenmassage und Bindegewebsmassage. Einige Massagen, wie die Thai-Massage oder Watsu weisen beide Wirkungen auf. Unter den Massagen mit erotisierender Wirkung ist vor allem die Yoni-Massage bekannt.
Unter Wellness-Gesichtspunkten ist nahezu jede Art von Massage sinnvoll. Egal, für welche Sie sich entscheiden – wichtig ist vor allem eine gewisse Regelmäßigkeit der Anwendung.